Wednesday, 31.10.2007
Merkel in Indien
Dass Deutschland ein bedeutender Rüstungsexporteur ist, weiß ich ja. Aber dieser Beitrag war gruselig. Es ging darum, dass "ein Flugzeug voller deutscher Unternehmer" die Kanzlerin begleite. Die standen dann so unter Palmen. Und einer wurde interviewt, der war von der EADS. Der freute sich über einen Deal über "197 Aufklärungs- & Beobachtungshubschrauber an die indischen Streitkräfte" Die Stimme aus dem Off sprach dann von 179 - Widersprüche innerhalb von 30 Sekunden, aber das nur nebenbei. Später sagte der EADS-Mann noch, dass über den Eurofighter verhandelt werde und ein optimistisches: "Die Deutschen sind im Geschäft"
Was mich so erschreckte, war die offene Selbstverständlichkeit. Da standen ja nun die dt. Unternehmer herum, die ein ganzes Flugzeug füllten. Exemplarisch wurde ein Rüstungsexporteur herausgegriffen. Vielleicht exportiert Deutschland ja auch Impfstoffe oder Wasserwerke. Aber nein - es ging um Eurocopter und Eurofighter - und die ganze Berichterstattung war stolz darauf.
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Monday, 29.10.2007
Das Strikebike ist da
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Sunday, 28.10.2007
Information R/evolution
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Saturday, 27.10.2007
Rechtschreibhilfe
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Arme Sau
Was ich an der Diskussion gruselig fand: sie drehte sich nur um die Alternative Lohnarbeit suchen oder selbständig werden.
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Thursday, 25.10.2007
Springer hetzt gegen Mindestlohn
Springer garstelt gegen Mindestlöhne. Springer hat sich in die Zustellfirma PIN eingekauft, die berühmt für sehr niedrige Löhne ist - so niedrig, dass Beschäftigte teilweise ALG-II berechtigt sind.
Auf indymedia hat ein Mensch einiges zu diesem Thema zusammengesammelt.
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Wednesday, 24.10.2007
Per Klick zum Terrorverdächtigen
Quelle: tagesspiegel.de
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Monday, 22.10.2007
Staats- und andere Krisen
Er macht das an der Propagand-Schmonzette "Die Frau vom Checkpoint Charlie" fest:
Nicht selten - ich würde vermuten: täglich - ereignet sich beispielsweise folgende Geschichte: Eine Frau und ein Mann, zwei Kinder. Dann passt ihr alles nicht mehr - der schlechte Sex, die miefige Provinz, die klamme Kassenlage. Kurz drauf hat sie einen Neuen. Mit dem will sie weit weg, irgendwohin, wo es schöner ist. Vielleicht Amerika. Der Neue ist aber zu träge mitzukommen. Da zieht sie alleine los, muss aber allerlei Hindernisse überwinden. Die Kinder bleiben erst einmal beim Erzeuger. Das wäre Teil 1 des Fernsehereignisses. Teil 2 erzählt dann, wie sie versucht, die Kinder zu sich zu holen, viel weint, jedoch tapfer ist und sich außerdem wieder verliebt.Soweit die systemneutrale Story, die überall da passieren kann, wo es Kleinfamilien und Monogamie gibt. Das wo die Frau aus dem Zitat dann raus wollte, war die DDR, wo sie hinwollte war der Westen und Stasi und Mauer haben ihr Schwierigkeiten bereitet.
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Wednesday, 17.10.2007
Otto in Halle
Aber beim Preis-Leistungsverhältnis kommen mir Zweifel.
Für das Ottogeld hätte ich auch acht bis zehn Mal ins Kino oder in kleine Klubs zum Livekonzert gehen können.
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Monday, 15.10.2007
Jugendrente
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Sunday, 07.10.2007
Autos Plätten
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Thursday, 04.10.2007
Wasser
- Meine Nebenkostenabrechnung belegt, dass ich 105 l Wasser täglich verbrauche.
- Ich stehe in meinem Keller herum, von einem Mietshaus mit 8 Wohnungen. Aller paar Sekunden rauscht ein Schwall Wasser in die Kanalisation.
- Und durch den Kopf kreisen die Bilder von den Leuten, die ihr Wasser mit einem Eimer aus einem Brunnen holen und dann ein paar Kilometer nach Hause schleppen - möglichst noch dramatisch hinter einem leichten Sandsturmschleier.
17:44 / Link / One Comment
