Laut der offiziellen Seite zum Eiffelturm darf man zwar Fotos des Eiffelturms veröffentlichen, aber nur solange diese auch bei Tageslicht aufgenommen wurden. Nach Einbruch der Dämmerung wird die Beleuchtung, welche nach französischem Recht urheberrechtlich geschützt ist, eingeschaltet – die Veröffentlichung ist dadurch nur mehr mit dem Entrichten von Gebühren an die Société Nouvelle d'Exploitation de la Tour Eiffel (SNTE) möglich.
Tuesday, 31.07.2007
Urheberrecht
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Monday, 30.07.2007
documenta 12.3
Na gut, dass man ein Ölgemälde nicht anfasst, kann ich gut verstehen. Aber ein Schiff solide zusammengeschweißt aus Eisenteilen? Oder so ein schwebendes Gewaber von Iole de Freitas aus Stahl und Kunststoff. Eine Installation im ganzen Raum, der zahlende Kunstkonsument bewegt sich durch das Objekt. Soweit so gut. Aber wehe man stößt irgendwo mit dem Kopf an oder wagt etwa seinen Tastsinn einzusetzen: "nicht anfassen," kräht es von der Aufsicht.
Ein drittes Beispiel: die Drehflügel von Charlotte Posenenske. Es geht um einen Holzwürfel mit lauter schwenkbaren Türen. Das Teil stammt aus den 60ern und wurde nachgebaut. Aber nicht etwa einigermaßen bissfest, so dass es 100 Tage hält, sondern wahrscheinlich so orginalgetreu, dass es als wir da waren halb kaputt war und am nächsten Tag vollständig gesperrt.
Dass ich wirklich fast auschließlich nur hören und gucken durfte, hatte ich nicht erwartet.
16:56 / Link / No Comment Yet
Sunday, 29.07.2007
documenta 12.2
Und gleich neben dieser Publikumsverarsche so ein rosa Quader von McCracken, um den die Führung ein Riesengedöns macht: den sie erst langweilig fand, dan fielen ihr die kleinen Unregelmäßigkeiten auf, die Reflektion der Beleuchtung, die Überhöhung durch das Podest und nicht zuletzt der Staub oben drauf. Aber um Gottes Willen nicht anfassen.
Ich sehe mich um, ob die Schneider des Kaisers neuer Kleider eine versteckte Kamera installiert haben.
19:44 / Link / No Comment Yet
Saturday, 28.07.2007
documenta 12.1
Mein erster zusammenfassender Eindruck war, dass ich mich in Halle nicht kulturell vernachlässigt fühlen muss. Mit Shrinking Cities, RadioRevolten oder Werkleitzbienale brauche ich mich da nicht verstecken. Und wenn wir in Halle mal Platz für temporäre Sachen brauchen - gibt es genügend leerstehende Ruinen, da müssen wir kein Gewächshaus in den Schlosspark bauen.
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Wednesday, 25.07.2007
Nischeninteresse
Noch ein Interview mit Erik Schinegger bei an.schläge
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Tuesday, 24.07.2007
Pardon -
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Saturday, 21.07.2007
Der große Prinz
Wenn ihr zu den großen Leute sagt: Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach... dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man muss ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: Ach wie schön!Mein Sohn ist auch schon ein großes Leut. Er sprach: "Ich habe einen Porsche Cayenne gesehen für 80.000 €. Ein geiles Auto."
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Friday, 20.07.2007
Affenbrot-Spam
»Es ist eine Frage der Disziplin«, sagte mir später der kleine Prinz. »Wenn man seine Morgentoilette beendet hat, muß man sich ebenso sorgfältig an die Toilette des Planeten machen. Man muß sich regelmäßig dazu zwingen, die Sprösslinge der Affenbrotbäume auszureißen, sobald man sie von den Rosensträuchern unterscheiden kann, denen sie in der Jugend sehr ähnlich sehen. Das ist eine zwar langweilige, aber leichte Arbeit.«
08:38 / Link / No Comment Yet
Wednesday, 18.07.2007
Stasi 2.0 und kein Ende
21:24 / Link / No Comment Yet
Schriftart
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Link in die Heimat
21:07 / Link / No Comment Yet
Tuesday, 17.07.2007
Immer der Mode einen Schritt voraus
Das ging mir schon öfter so: mit basischer Ernährung, Acerola und Spirulina. Irgendwelche komischen Untergrundinformationen, die dann später ganz selbstverständlich in Bild der Frau stehen. Und natürlich immer Urlaub in Ecken der Welt, wo drei Jahre später der böse Massentourismus auftaucht.
Vielleicht gibt es ja in 10 Jahren Förderprogramme für Hartz-IV-Leute und arme Rentner zum Aufbau von Kommunen.
10:41 / Link / No Comment Yet
Monday, 16.07.2007
Bin ich ein Bobo?
Bobo - Bourgeois-Bohemian. Der Bobo hat Geld geerbt oder verdient welches, weil er einen Job hat. Er will aber kein Spießer sein und baut sich deshalb keine Eigenheim auf der grünen Wiese, sondern logiert im sanierten Altbau und drückt sich in Szenekneipen rum - aber nicht so spät, schließlich muss er früh morgens wieder schaffen gehen...
15:07 / Link / No Comment Yet
Sunday, 15.07.2007
Clash of Civilizations
10:10 / Link / No Comment Yet
Rätsel
Ob Sie zu unseren Stammgästen gehören oder während einer Reise bei uns zu Gast sind - wir heißen Sie herzlich willkommen. Unser Ziel ist Ihr Wohlbefinden.Oder an anderer Stelle:
Die Wände sind in freundlichem Blau und Grün gehalten, dezenter Duft liegt in der Luft, leise Musik schmeichelt dem Ohr - Entspannung pur, eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.Auflösung:
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Saturday, 14.07.2007
Nacht
Ein polnischer Dieb wird von einem deutschen Juwelier bei einem Einbruch ertappt und erschossen. Den Juwelier trifft vor Schreck der Schlag und er erhält das Herz des Erschossenen als Transplantat...
Ein nettes kleines Stück. Es gibt so dieses Bild vom über den Tellerrand gucken. Hier ist es umgekehrt. Der polnische Autor ermöglicht es mir mit den Augen der Anderen von außen nach innen über meinen deutschen Tellerrand zu sehen. Passend steht dazu im Programmheft ein Zitat von Andrzej Stasiuk:
„Pole sein heißt, der letzte Mensch östlich des Rheins
zu sein. Denn für einen Polen sind die Deutschen so etwas
wie gut konstruierte Maschinen, Roboter; die Russen
dagegen sind schon ein wenig wie Tiere.“
17:05 / Link / No Comment Yet
Thursday, 12.07.2007
EA und die Ballerspiele
Ja, ja, die Autos und Burger werden immer dicker und optisch opulente aber von der Spielidee her uralte Games freuen sich demnächst über 2 hoch n Kerne und 7 Grafikkarten. Und ewig grüßt der Produktzyklus.
18:10 / Link / No Comment Yet
Tuesday, 10.07.2007
Allein unter Marktwirtschaftlern
Die Stimmung solcher Filme passt zu mir. Bürgerliche Existenz mit Revolutionsausflügen am Wochenende.
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Friday, 06.07.2007
Arbeit?
Da fällt mir mein Vulgär-Marxismus-Leninismus aus Zonenzeiten ein, als wir lernten, dass im Kommunismus die Arbeit zum ersten Lebensbedürfnis werden wird und wenn dann alle das entsprechende Bewusstsein haben, kann das Geld abgeschafft werden. Bereichert um die Story, wo es in einem Dorf testweise das Brot umsonst gab. Und die Tatsache, dass die Leute ihre Hühner mit diesem Brot fütterten, war dann der Beweis, dass es noch am Bewusstsein mangele, um das Geld abschaffen zu können.
Wie uns da wohl wieder die "Klassiker" zurechtgebogen worden sind, so dass der "Real-Existierende" die perfekte Realisierung der Utopien von Marx/Engels/Lenin war.
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Thursday, 05.07.2007
Geh lieber nicht aus dem Haus
- "gefälschte" Markenturnschuhe, die auseinanderfallen
- Viagra ohne Wirkstoffe
- Sonnenbrillen ohne UV-Schutz
- Taucherkrankheit
- Kurse gegen Flugangst für 450€
- Reisethrombose
13:13 / Link / No Comment Yet
Wednesday, 04.07.2007
Bürgergeld
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Tuesday, 03.07.2007
Dosenwerfen
Kostet nichts. Lässt die reinliche Stadt des braven Bürgers in Frieden. Ideal fürs abgehängte Proletariat.
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Monday, 02.07.2007
Medienkompetenz
Am schönsten die Zwischenbemerkung: "Also wenn er jetzt kaum an den Computer geht, dann sind die andern Fragen eigentlich geschmissen."
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Sunday, 01.07.2007
Politiker und Menschen
Schmerzhaft ist doch, wenn junge Menschen auf Kinder verzichten, obwohl sie gerne welche gehabt hätten. Und dies ist zurzeit besonders unter den gut Ausgebildeten der Fall. Ich möchte, dass diese Menschen das Gefühl bekommen, ihr Leben mit Beruf und Kindern meistern zu können.Nicht etwa müssen Bedingungen geschaffen werden, dass "die Menschen" dieses oder jenes tun können. Es reicht schon, wenn sich "die Menschen" so fühlen.
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