Saturday, 05.05.2007
Globaler Bewegungsführer
Wenn man nur nicht so eingespannt wäre in das allmächtige "Man kann ja sowieso nichts machen" - Man könnte sich fast Mut machen lassen. Aber vielleicht hat ja Foucault mit seiner Machtanalyse recht. Dann gibt es keine Guten/Unterdrückten und Bösen/Unterdrücker sondern nur ins Machtnetz eingewobene und manche (ziemliche viele) haben in dem Netz eine Masche erwischt, wo es ihnen ziemlich dreckig geht. Das klassische Revoluzzermenschlein verortet sich unten und sucht sich einen guten Guru, dem es folgen kann, um neue Machtverhältnisse zu schaffen. Das neue Widerständler-Menschlein aus "Wir sind überall" hat genug von Gewerkschaften/Parteien/Kirchen/NGOs und versucht aus dem Machtnetz auszusteigen...
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