Tuesday, 17.04.2007

4 Minuten

Passend zu meinem unlängst absolvierten Focault-Seminar gab es gestern noch etwas Kino.
Lauter schlechte Männer. Und zwei Frauen. Die eine ist Klavierlehrerin. Ihre große Liebe, eine Frau aus dem Widerstand, wurde vor 60 Jahren von den Nazis hingerichtet. Die andere sitzt wegen Mordes verurteilt im Knast. Sie war/ist ein klavierkünstlerisches, vom Adoptivvater vergewaltigtes Wunderkind. Ziemlich schlecht drauf, gehört nicht zu den Durchschnittsknackis und wird ernsthaft böse, wenn ihr was gegen den Strich geht. Die eine bereitet die andere auf einen Klavierwettbewerb vor. Und ich saß so in meinem Kinosessel und dachte mir, hoffentlich gibt es kein Happyend. Es gab keins. Deshalb hat mir der Film gefallen.
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