Saturday, 24.02.2007

Web 2.0

Als erstes fand ich ein gutes Video zu Web 2.0. und mir wurde ganz hochphilosophisch und vernetzt ums Hirn. Allerlei passende Sachen vielen mir ein:
  • SOKRATES: Wer also eine Kunst in Schriften hinterläßt, und auch wer sie aufnimmt, in der Meinung, daß etwas Deutliches und Sicheres durch die Buchstaben kommen könne, der ist einfältig genug und weiß in Wahrheit nichts von der Weissagung des Ammon, wenn er glaubt, geschriebene Reden wären noch sonst etwas als nur demjenigen zur Erinnerung, der schon das weiß, worüber sie geschrieben sind.
  • Alles Unglück meines Lebens", schrieb Franz Kafka, "kommt, wenn man will, von Briefen oder von der Möglichkeit des Briefeschreibens her... Es ist ja ein Verkehr mit Gespenstern und zwar nicht nur mit dem Gespenst des Adressaten, sondern auch mit dem eigenen Gepenst..."
  • Dann noch die Borg.
Und natürlich jede Menge Mahner und Euphorisierte wie etwa DonAlphons oder das Horrorszenario des social phishing.
Und mir wurde plötzlich wieder gelangweilt klug und weise. Dasselbe dröge Literaturunterrichtsgedöns wie um Atomkraft, Gentechnik oder Gewalt. Nichts auf dieser Welt ist aus sich heraus gut oder böse.

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