Eine pakistanische Familie lebt in Großbritannien. Der Sohn der Familie ist dort aufgewachsen. Es ist nun Zeit zu heiraten und er fährt 2001 mit drei Freunden nach Pakistan um die Frau zu heiraten, die man für ihn ausgesucht hat. Es ist noch etwas Zeit bis zur Hochzeit und so machen die vier einen Ausflug nach Afghanistan, dort soll es so tolles Fladenbrot geben. Sie laufen in der Gegend rum, wo die USA Bin Laden vermuten und essen ihr Fladenbrot. Als ihnen auffällt, dass doch ziemlich viele Männer schwer bewaffnet sind und auch noch Bomben vom Himmel fallen, beschließen sie, zurück nach Pakistan zu fahren. Auf dem Heimweg werden sie als vermeintliche Talibankämpfer festgenommen. Dieser „Justizirrtum“ kostet sie Folter und ein paar Jahre Guantanamo. Schließlich stellt sich doch heraus, dass die angeblichen Terroristen brave britische Bürger sind. Das Happy End besteht darin, dass die von den Eltern arrangierte Hochzeit mit einigen Jahren Verspätung doch noch stattfinden kann.
Ein
Film über den Rechtsstaat und wie er nur in unkomplizierten Friedenszeiten existiert. Es ist schon eine feine Sache, dass ein Lehrer Ärger kriegt, wenn er seine Schülerinnen haut oder schwängert, dass Mord und Gammelfleisch verboten sind. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es auch der Staat selbst ist, der entscheidet, wann er sich an die Rechtsstaatlichkeit aus dem Sozialkundeunterricht hält. Geheimdienst, Ausnahmezustand oder Notstandsgesetze sind sogar „legale“ Hintertürchen.