Imagine a city where graffiti wasn't illegal, a city where everybody could draw wherever they liked. Where every street was awash with a million colours and little phrases. Where standing at a bus stop was never boring. A city that felt like a living breathing thing which belonged to everybody, not just the estate agents and barons of big business. Imagine a city like that and stop leaning against the wall - its wet.
Wednesday, 21.06.2006
Graffiti
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Comments
reaper / 22.06.2006, 12:28 / Link
Sollte man hier nicht Graffiti in seiner farbigen, expressiven Form die Banksy beschreibt von unleserlicher Parolenschmiererei trennen? Ich kenne noch von der Schule die Projekte des Kunstlehrers die kahlen Grauen Wände auf dem Schulhof besprayen zu lassen um den sinnlosen schmiereien von Nazis und anderen Hirnamputierten vorzubeugen. Und tatsächlich auf einer bunten Wand übersieht man den dennoch auftretenden "Schmiervandalismus" eher als auf einer strahlend weißen Wand.
Heißt nicht Graffitis zu verteufeln und zu verbieten, wieder einmal zu verallgemeinern und von einem unschönen auch das schöne zu verbieten und somit dem Bürger wieder ein Stück Freiheit zu nehmen?
KurtMelnik / 24.06.2006, 17:03 / Link
Für mich sind die "sinnlosen Schmierereien", das aggressive bombing ein Stück Heimat. Ich freue mich über weit in der Stadt verbreitete Tags oder ein "Scheiße war schon immer braun!", das schon seit Jahren hält. Für mich ein lebendiges Gegengewicht gegen die ewig grinsende Werbewelt der Großplakate. Stell Dir eine saubere Stadt vor, mit schicken Fassaden und ohne Ruinen, mit adrett gekleideten Bürgern auf den Straßen. Dieses Bild wäre eine Lüge, zumindest für Halle mit seiner Armut, den Junkies, den Straßenkindern. Die wilden Sprayer-Kids zerstören nur die potemkinsche Fassade des heilen Gartenzwergdeutschlands.
21:31 / Link / 2 Comments
