Wednesday, 01.02.2006
Ebermann & Trampert
Als erstes das Genöle, dass zu wenig Alte im Publikum sitzen. Da haben sie wohl recht. Ganz "normales" linkes Kabarett und trotzdem sitzen im Publikum fast nur junge Leute als ginge es um eine wilde Punkorgie.
Jedenfalls nehmen sich die beiden verschiedene Themen vor: den Pabst, Reinhard Mey, Märchen von Grimm bis Blüm, Sozialschmarotzer. Und dann wird ganz garstig aus FAZ und Spiegel, aus taz und Junger Freiheit zitiert - so zusammengestückelt, dass es dem schwarz gekleideten deutschland-kirche-lohnarbeits-kapitalismuskritischen Publikum eine wahre Freude ist.
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